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13.08.2020
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Die Geschichte von Narnia PDF Drucken E-Mail

 

Die Geschichte von Narnia von C.S. Lewis  (ganz in PDF-Format)


Fassung für Marionettentheater: K.B


 

einleitende Worte des Erzählers:
 

Unsere Geschichte beginnt in England. Um welche Zeit ? Das spielt keine Rolle. Es gab aber schon Telefon, Fahrräder und Taschenlampen.

Die Geschichte handelt von vier Geschwistern. Die stellen wir jetzt vor,

dem Alter nach:

Peter: (Marionette zeigen)

Er ist nicht nur der Älteste, sondern auch der Klügste

Susan:

Als ältestes Mädchen ist sie die Fürsorgliche und kümmert sich um alle

Edvard:

Er ist eigentlich gutmütig, doch auch manchmal auf seinen großen Bruder neidisch und isst zu gerne Süßigkeiten

Luzy:

Sie ist das Nesthäkchen und darf fast alles.

 

So, jetzt könnt ihr die Kinder auseinander halten und wir können mit unserer Geschichte beginnen.

Die vier Geschwister waren bei ihrem Onkel in den Sommerferien zu Besuch.

Er wohnte auf einem alten einsamen Landhaus nur mit seiner Haushälterin und einem Gärtner.

Meistens steckte er seine Nase in die vielen Bücher seiner Bibliothek.Er war nämlich Professor und auch schon ein wenig alt. Deswegen waren die Kinder in ihrem Freiheitsdrang nicht eingeschränkt und jeden Tag entdeckten sie etwas Neues.

So kam es, dass eines verregneten Tages die kleine Lucy sich beim Versteckenspielen in einem alten Wandschrank sich verbarg und sich immer tiefer in die alten Kleider und Mäntel, die nach Mottenpulver rochen, hineinwühlte.

Doch plötzlich roch sie Tannennadeln und fühlte Zweige, die ihre Nase kitzelten.Schnell kehrte sie wieder um und berichtete dies ihren Geschwistern, die sie aber nur gehörig auslachten.

Doch Edvard, dem seine Neugierde keine Ruhe ließ, kroch selbst am folgenden Morgen, als alle noch schliefen in den Schrank und befand sich bald unter einer verschneiten Tanne. Ganz verdattert stand er auf und mit klopfenden Herzen wagte er erst nach einiger Zeit sich umzublicken. Er erschrak sehr und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Er war in einem verschneiten Wald. Auf einem Berg in der Ferne ragte eine große Burg auf und unten im Tal war ein glitzerndes Schloss zu sehen.

 

 Bühnenbild: Narnia

 

Edvard: Wo bin ich ? Was ist geschehen?

In welcher Gegend bin ich ? Mich frierts es

- es ist ja auch sau kalt hier und Hunger habe ich auch!

 

er läuft weiter

Da unten ist ein seltsam glitzerndes Schloss- ich werde dort sicherlich etwas zu essen bekommen

-  

dort vorne kommt ein Schlitten mit Rentieren - er kommt gerade auf mich zu!

 

weiße Hexe: Was tust du in meinem Land! Wer bist du, das du es wagst das Land der weißen Königin zu betreten!

Aa, du bist ja ein Sohn Adams, ein Menschenkind- komm doch näher - setz dich auf meinen Schlitten - hast du Hunger ?------

Hier habe ich etwas Köstliches - türkischen Honig! - Wie heißt du denn mein Junge!

Edvard: Ich heiße E-ed-ed-edvard und weiß auch nicht wie ich hierher gekommen bin.

Hexe: So! Das weißt du nicht! Das ist ja höchst interessant! Ich habe von einer alten Prophezeiung gehört , das eines Tages vier

Söhne und Töchter Adams auf dem Thron dieses Landes Narnia sitzen sollen. Vielleicht bist du einer von den vieren.

 

Edvard: Ja, ich habe noch drei Geschwister, die warten auf mich vor dem Schrank.

 
Hexe: Dann bringe sie zu mir! Ich werde dich reich belohnen und du sollst jeden Tag diesen köstlichen Honig bekommen und wirst der oberste Herrscher dieses Landes werden.

 

Edvard: Aber wie komme ich denn zurück!

 

Hexe: Du kleiner Dummkopf, du brauchst nur deine Spuren im Schnee rückwärts gehen. Ich selber kann diesen Eingang in eure Welt nicht finden, aber du kannst es!

Beeil dich! Je eher du mit deinen Geschwistern zu mir auf die Burg kommst oder mir sagst, wo sie sich aufhalten, desto eher kann ich dich belohnen!

 

Edvard ging seine Spuren zurück und kroch durch das Unterholz zurück in den Schrank!



Als er aus dem Schrank ging, waren nur ein paar Minuten vergangen, seitdem er hineingegangen war. Seine Geschwister schliefen noch.

Er ging zurück ins Bett und dachte über die äußerst wunderlichen Ereignisse nach.


Langsam bekam er einen seltsamen Hunger. Nicht nach Brötchen und Kaffee, sondern nach diesen türkischen Honig und in ihm stiegen seltsame Gedanken auf.

"Ich will der erste sein, ich will herrschen, ich lasse mich nicht mehr von meinem älteren Bruder bevormunden- er soll auf mich hören"

Er heckte im Bett einen bösen Plan aus...................................................

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